Entschleunigen

Seit längerem begegnet mir der Begriff „entschleunigen“ immer wieder. Für alle, die sich fragen, was das bedeutet: Es ist das Gegenteil von beschleunigen. Was aber eigentlich auch nicht ganz stimmt, denn das wäre ja bremsen. Wie auch immer, entschleunigen bedeutet langsamer werden.

Nun, wieso sollte denn jemand ein Interesse daran haben, seinen Schwung zu verlieren? Schliesslich läuft in unserer Welt soviel, dass ein Bremsen uns unweigerlich aufhaltet und im Alltag behindert! Deshalb: Entschleunigen scheint mir eine schlechte Idee zu sein.

Hier meine Argumentation zu diesem Thema:
Wer nicht ohne Weiteres in seinem Leben einmal eine Pause einlegen kann, ist leider über der Maximalgeschwindigkeit und bewegt sich unweigerlich auf einen Unfall zu. Dieses Phänomen taucht vor allem deshalb in unseren Leben auf, weil wir immer mehr in unser Leben aufnehmen müssen. Fokus ist kein Thema mehr. Die Informationsflut stürmt auf uns ein durch eine 20min Zeitung am Morgen, die Radionachrichten am Mittag, der Blick am Abend auf dem Weg nach Hause und am Abend die Nachrichten im Fernsehen. Unsere Reize sind konstant ausgelastet und unsere Gedanken bewegen sich immer mehr in (zu) vielen verschiedenen Bereichen.

Ich will hier nicht sagen, dass auf dem Laufenden sein falsch ist. Man kann es aber übertreiben und verliert dann seinen Fokus auf das Wesentliche. Jeder, der in seinem Leben etwas grosses erreicht hat, wird sagen: Wer etwas erreichen will, muss seinen Fokus auf das Ziel richten. Aber dass dieser Fokus verloren geht durch viel, was wir in unserer Freizeit machen, verstehen wir meist nicht. Wir müssen lernen, in unserer Freizeit Dinge zu tun, welche uns helfen, wieder neue Kraft für unseren Fokus zu tanken. Und um das zu tun, müssen wir eben entschleunigen. Dies kann durch verschiedene Dinge gemacht werden: Ein Mittagsschlaf, das Einplanen von mehr Zeit für unsere Aufgaben, ein Treffen mit Freunden zum gemeinsamen Austausch, nach dem Essen länger sitzen bleiben, eine Stunde weniger fernsehen, etc.

Entschleunigen bedeutet auch geniessen. Geniessen von allem dem, was wir machen. Das geht nicht im Stress, deshalb: Slow down!

Budumm, budumm… Budumm, budumm…

Das Herz ist für uns das wohl wichtigste Organ (mal ganz abgesehen vom Hirn, der Lung, dem Magen, der Nieren, dem Darm, etc…). Es pumpt das Blut durch unseren ganzen Körper, welcher dadurch mit entsprechenden Nährstoffen versorgt wird.

Das Herz ist aber auch ein Zeichen, welches vielmals für die Liebe verwendet wird. Wenn jemand das Wort ‘Herz’ sagt, dann haben wohl die wenigsten von uns das Bild des Organs vor Augen, sondern ein rotes Objekt, aufgebaut aus einem Dreieck und zwei Halbkreisen.

Im Rahmen meines Studiums hatte ich die grossartige Möglichkeit ein wenig zu erforschen, was den das Herz in einer anderen Kultur bedeutet. Dabei handelt es sich um das Herz im hebräischen Sinn.

Hier ein Auszug aus einer Arbeit, welche ich geschrieben habe:

„Das Wort kardia ist das griechische Wort für Herz. Es ist das körperliche Organ und dadurch Sitz der Kraft und des leiblichen Lebens. Gleichzeitig wird es aber auch als die Mitte des geistig-seelischen Lebens bezeichnet, welches es als Ort der Empfindungen, Sitz des Verstandes und der Erkenntnis, und als Ort des freien Willens kennzeichnet (vgl. Sorg 1993: 681). Weiter schreibt Sorg über das Herz (1993: 682): ‘Seine zentrale Bedeutung gewinnt καρδίᾳ [kardia] im NT, wenn es dort auftaucht, wo die Stellung des Menschen vor Gott zur Sprache kommt. καρδίᾳ [kardia] ist die Stelle im Menschen, an die sich Gott wendet. Sie ist der Ort des Zweifels und der Verstockung, wie auch des Glaubens und des Gehorsams.’. Laut Sand (1992: 616) ‘kommt ἐκ καρδίᾳ [aus dem Herzen] die Kraft des Glaubens […]’.“

Was will ich denn nun mit diesem mehr oder weniger interessanten anatomischen / psychologischen Text denn nun genau? In meinem Beitrag Eine Frage der Ehre habe ich geschrieben, dass wir uns alle nach Anerkennung ausstrecken. Ich denke dass dieses Thema hier einen grossen Zusammenhang damit hat. Wir wollen nicht nur anerkannt werden, für das was wir machen, sondern auch dafür, wer wir sind.

Der Wunsch für Anerkennung unserer Person ist ein Wunsch danach, dass unser Herz von jemandem verstanden wird. Da das Wort „Herz“ aber von uns als Organ oder geometrische Figur wahrgenommen wird, möchte ich meine Gedanken aus meiner Arbeit hier ein wenig auf ein normales Deutsch übersetzen und darlegen.

Um ein Herz zu verstehen, müssen wir verstehen, dass…

  • …unsere Mitmenschen Lebewesen mit einem leiblichen Körper sind. Wer müde ist oder Hunger hat möchte eventuell nicht einen Marathon bestreiten.
  • …die geistig-seelische Tiefe einer Person erkannt werden muss. Oberflächlichkeit ist ein Wort, welches hier ein ausgeprägtes Gegenteil darstellt.
  • …das Gegenüber Gefühle hat. Wir müssen entsprechend auf diese reagieren, zweitweise auch unabhängig von unserer persönlichen Meinung.
  • …andere auch etwas wissen und deshalb auch ein Recht haben, ihre Meinung zu äussern.
  • …wir den freien Willen anderer akzeptieren müssen. Dies soll nicht heissen, dass wir alle Handlungen gutheissen, sondern dass wir es anderen auch zutrauen selbst Entscheidungen zu treffen.
  • …hier über Gehorsam oder Ungehorsam entschieden wird. Wenn sich jemand falsch verhaltet, dann hat er dies in seinem Herzen entschlossen und dann danach gehandelt. Die Wurzeln sind im Herzen meist verstrickt in all den anderen Punkten dieser Liste; die Handlung ist nur noch als Baumwipfel zu erkennen.
  • …die Kraft des Glaubens hier entspringt. Der Glauben durch das genährt, was im Herzen ist.

Ich bin begeistert von all diesen Punkten, muss aber sagen, dass es doch nicht gerade einfach ist, all diese Dinge wirklich zu verstehen und immer daran zu denken. Aber ich möchte niemanden einfach so in diese Aufgabe hineinschicken, ohne den entsprechenden Schlüssel preiszugeben. Leider ist er nur ziemlich teuer zu erkaufen, aber die Investition ist es absolut wert. Die Rede ist von Zeit. Unser wahrscheinlich wertvollstes Gut.

Bist du bereit, diesen Preis zu zahlen?

Einen Menschen zu haben, von dem man verstanden wird, ist enorm wertvoll. Wenn sich beide das Herz des anderen verstehen, dann ist das noch viel wertvoller, denn dies bedeutet, einen Freund fürs Leben gefunden zu haben. Eine solche Beziehung ist durch nichts zu ersetzen.

Newsletter

Ich habe nun begonnen, einen Newsletter zu schreiben, um alle Interessierten ein wenig auf dem Laufenden zu halten, was in meinem Leben passiert. Der Blog ist zwar ausführlich, aber deshalb nicht sehr allgemein. Der Newsletter soll allgemein, aber nicht mit Details vollgepumpt sein. Melde dich bei mir, wenn du meinen Newsletter erhalten möchtest! Klicke oben auf Kontakt und schreibe mir, ob du den Newsletter per Email oder Post erhalten möchtest.

Der Schlüssel zur Kultur

Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, möchte ich Menschen dazu befähigen, in dem aufzublühen, wer sie sind. Natürlich ist das nicht ganz einfach und benötigt auch die richtige Atmosphäre / Kultur. Deshalb halte ich Augen und Ohren immer ein wenig offen, wie denn Kultur gestaltet und verändert werden kann. Und genau einen solchen Schlüssel durfte ich diese Woche entdecken.

Am Donnerstag hatten wir eine Sommerlager Bereichsleiter-Sitzung (mehr zum Sommerlager selbst unter summerlager.ch). Zu Beginn dieser Sitzung hat der Hauptleiter eher beiläufig den Satz gesagt:

Gemeinsame Eigenschaften prägen die Kultur.

Voller Freude habe ich diesen Satz notiert, im Bewusstsein, dass dieser wohl doch noch wichtig sein könnte für mich. Und seither hat er mich nicht mehr losgelassen.

Um hier ein wenig besser erklären zu können, was ich unter Kultur verstehe, habe ich kurz Wikipedia konsultiert und zu folgendem Ergebnis gelangt: Wikipedia ist mir zu kompliziert 😉 Deshalb schreibe ich hier meine eigene, kurze Definition, was ich unter Kultur in diesem Zusammenhang vorstelle.

Kultur ist eine Atmosphäre, in welcher für die Menschen, welche dieser angehören, dieselben ethischen Grundsätze als selbstverständlich gelten. Dinge, welche nicht dieser Kultur entsprechen, werden oft kritisch und mit Misstrauen behandelt, ausser die Kultur selbst schliesst eine gewisse Offenheit mit ein. Menschen, welche sich einer Kultur anschliessen, beginnen sich ganz von allein anzupassen und nach den ethischen Grundsätzen der Kultur zu leben.

Und hier liegt auch mein Interesse: eine Kultur der Offenheit, Akzeptanz und des Selbstbewusstseins fördert genau diese Eigenschaft in den Leben von Menschen, welche sich darin bewegen.

Die Frage für mich war also vor allem, wie ich denn dahin komme, eine Kultur zu haben. Diese wurde mit dem oben erwähnten, ziemlich einfachen Satz erklärt: genau diese Eigenschaften in den Leben von Menschen fördern und zwar nicht so, dass die Eigenschaften bei gewissen Ereignissen in Kraft treten, sondern, dass das Leben davon geprägt wird. Wie ich das hinkriegen werde steht aber noch offen 😉

Eine Frage der Ehre

Vor etwa drei Wochen hatte ich ein gutes Gespräch mit einem meiner besten Freunde. Das Thema war, ob ich eine Arbeit übernehmen würde, für welche nur er oder ich in Frage kommen können. Im Gegensatz zu ihm habe ich aber mehr Zeit, welche nicht schon mit anderen Verantwortungen gefüllt ist und er selbst hatte keine Möglichkeit, diese Aufgabe noch zu übernehmen. Dies bedeutete: entweder ich mache es, oder niemand macht es.

Hier wurde es nun spannend, denn ich hatte null Interesse daran, mich damit zu beschäftigen. An sich selber war die Aufgabe selbst interessant, aber etwas sträubte sich in mir, meine Zeit dafür zu investieren. Da wir beide aber interessiert daran waren, was mich wohl hier zurückhält, haben wir uns in einem etwa 45-minütigen Gespräch auf die Suche nach meinem Problem gemacht. Am Schluss zeigte sich dann, was wirklich hinter meiner Einstellung steckte:

Ich fühlte mich zu wenig wertgeschätzt für das, was ich tat.

Das mag vielleicht ein wenig einfältig und kindisch klingen, aus diesem Grund eine Aufgabe abzulehnen, aber ich bin überzeugt, dass hier etwas Wichtiges dahinter steckt. Eine Aussage, welche mein Freund gemacht hat, war:

Es ist schön, wenn Leute die Wertschätzung für etwas aussprechen, das wir machen. Es ist aber etwas völlig anderes, wenn das jemand tut, der wirklich weiss, was alles investiert werden muss.

Ich denke wir alle strecken uns nach der Anerkennung von einer Person aus, welche weiss, welche Mühen eine bestimmte Aufgabe mit sich bringen kann. Und gerade weil wir uns selbst danach ausstrecken, sollten wir verstehen, dass unsere Mitmenschen das auch tun. Daraus wiederum können wir die Lehre ziehen, dass wir uns selbst mehr darauf konzentrieren sollten, Menschen Anerkennung zu schenken, für das, was sie tun. Wir sollten uns mehr bemühen, unsere Mitmenschen zu ehren.

Seit diesem Gespräch achte ich immer mehr darauf, ein ernst gemeintes „Danke.“ oder „Gut gemacht!“ meinen Freunden und Mitarbeiter weiterzugeben. Dies tue ich um sie aufzubauen, aber auch in der Hoffnung, dass sie es selbst lernen und andere auch wieder stärken können. Und als Teamleiter bietet sich sogar die geniale Möglichkeit an, einen Event für die Mitarbeiter als Dankeschön zu organisieren (etwas, was ich in Zukunft sicher machen werde!). Wie schön wäre es, wenn wir nicht länger nur noch arbeiten gehen, weil wir Ende Monat den Lohn benötigen, sondern auch, weil wir unseren Mitarbeitern dankbar für ihre Unterstützung sind und uns auf die gute Atmosphäre freuen, wo wir einander ganz einfach ermutigen, bestärken und ehren in dem was wir tun!

Mein Freund und ich sind nach dieser Erkenntnis zum Beschluss gekommen, das wir diese Einstellung der Ehre fördern möchten und wir haben der Undankbarkeit den Kampf angesagt. Die Aufgabe habe ich dann am Schluss angenommen im Wissen, dass es für uns beide eine Chance ist, einander zu ehren und in unserem Entschluss zu wachsen.

Der Weg des geringsten Widerstandes

Letzte Woche habe ich leider ganz vergessen, einen Eintrag zu machen… Deshalb nun hier eine verspätete Lieferung 😉

Vielmals finde ich mich selbst in Situationen, in welchen ich mich frage: „Was sollte ich hier jetzt wohl machen, damit ich das tue, was Gott will?“ Ich bin mir sicher, dass das eine Frage ist, welche sich viele Christen auch immer wieder stellen. Dies kann ich vor allem auch deshalb sagen, weil ich diese Frage auch ab und zu selbst gestellt bekomme. Wer mir diese Frage in letzter Zeit gestellt hat, weiss auch, welche Gegenfrage ich umgehende stelle: „Hast du denn Gott schon gefragt?“ Dies tue ich nicht, weil ich zu faul bin, um mich mit der Frage meines Gegenübers zu beschäftigen, sondern viel mehr, weil es der erste logische Schritt ist. Wenn wir wissen wollen, was der Wille / die Meinung eines Freundes zu einem bestimmten Thema ist, dann fragen wir ihn einfach…

Ich möchte aber vielmehr darauf eingehen, was ist, wenn man sich nicht sicher ist, was Gott gerne sagen möchte oder wenn schlicht und einfach keine Antwort zu kommen scheint. Als erstes ist es wichtig zu verstehen, dass der Stillstand keine Option ist. Stillstand wird niemandem zu einem Wachstum führen, sondern viel mehr zu einer Abnahme.
„Heisst das jetzt, dass ich tun soll, was immer ich will?“ Ziemlich genau das heisst es. Es gibt aber ein bis zwei Spielregeln, welche man einhalten sollte, wenn man mit Gott unterwegs sein will. Diese Spielregeln sind wie folgt:

  1. Es muss in Übereinstimmung mit der Bibel sein.
  2. Du musst einen inneren Frieden über deinen Schritt haben.

Erfahrungsgemäss wird Punkt zwei gerne Missverstanden. Den inneren Frieden haben bedeutet nicht, dass man nur die Dinge tut, welche man gerne macht. Manchmal bedeutet es auch ein wenig Arbeit und Anstrengung. Aber dabei darf man sich nicht unwohl fühlen. Dieses Gefühl zeigt uns meist, dass wir uns auf einem Weg befinden, der nicht ganz zu uns passt und wir können uns hier auch getrost einmal auf ein Bauchgefühl verlassen.

Nun, wieso habe ich die Überschrift „Der Weg des geringsten Widerstandes“ gewählt? Weil ich überzeugt bin, dass ein Leben mit Gott unsere inneren Widerstände lösen wird. Es gibt nach wie vor Probleme, welchen wir begegnen, wie etwa Mitte Monat bemerken, dass kein Geld mehr auf dem Konto ist, aber Gott will uns den inneren Frieden schenken. Ich bin deshalb auch sicher, dass wichtige Entscheidungen auch getrost einmal ohne ein übernatürliches Zeichen getroffen werden können.

Und falls doch alle Stricke reissen würden: Gott ist grösser als alle Probleme, welche wir uns einhandeln können! Er wird uns nicht fallen lassen.

Isch das alls?

Ich besuche wöchentlich meine Urgrossmutter, welche nun schon stolze 95 Jahre alt ist. Während meinem heutigen Besuch hat sie mich auf die Idee für diesen Eintrag gebracht. Während wir so miteinander sprachen, sagte sie, „Es ist doch kaum vorstellbar. Da müht man sich ein ganzes Leben lang ab, um am Schluss dann doch nur in einer Holzkiste zu enden.“ Irgendwo muss ich sagen, dass sie durchaus Recht hat…

Wieso interessieren wir uns eigentlich dafür, welche neuen Funktionen das neue iPhone haben wird, wie wird das nächste Fussballspiel ausgehen oder ob das Migros mein Lieblingsbrot fünf Minuten vor Ladenschluss noch im Sortiment hat? Diese Dinge sind uns oft wichtig, aber in ein paar Jahren werden wir darauf zurückschauen und uns fragen, „Wieso war mir eine Antwort auf diese Frage so wichtig?“ Aber im Moment der Frage scheint uns diese überaus wichtig zu sein.

Ich bin der Meinung, der Punkt ist dieser: Die Frage ist nicht richtig gestellt. Es geht im Endeffekt nicht um die neue Funktion, das Endresultat, oder das Lieblingsbrot. Es geht darum, was wir darin finden: Entdeckung, Spannung, Freude, Genuss. Wir kamen mit nichts auf die Welt und werden diese auch wieder mit nichts verlassen. Dabei ist aber eines wichtig: Dass wir das Leben in Fülle leben können!

Interessanterweise funktioniert das mit der Fülle aber nicht wirklich. Immer wieder treffen wir Menschen an, welchen es schlecht geht, süchtig sind oder sich in ihrer Arbeit verlieren. Wieso finden wir nicht, was wir suchen, wenn wir doch unser ganzes Leben in diese Suche investieren? Alles dreht sich darum, die Fülle zu finden. Jeder weiss, dass dies das Ziel sein muss, aber scheinbar kennt niemand den Weg oder will uns diesen nicht zeigen.

Jesus sagt im Johannes 14,6: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Und im Johannes 10:10 sagt er: Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.

Jesus ist gekommen um uns Überfluss zu bringen. Überfluss ist mehr als Fülle. Ich bin überzeugt, dass Jesus das Ziel unserer Suche ist, denn er ist der Schöpfer dieser Welt und in ihm finden wir uns Alles.

Wie steht es mit dir? Lebst du ein Leben in Fülle und sogar darüber hinaus?

Meine Vision

In den vergangenen drei Wochen habe ich das Buch „Mutig führen“ von Bill Hybels gelesen. (Bill Hybels ist ein Leiter der Willow Creek Gemeinde, welche nun seit 38 Jahren besteht und eine Brutstätte für starke Leiterpersönlichkeiten ist.) In diesem Buch hat Hybels 50 Seiten dem Thema Vision, und wie diese umgesetzt werden soll, gewidmet. Deshalb habe ich mich entschieden, hier meine eigene kleine Vision zu formulieren und ein wenig meinen Plan dazu zu formulieren…

Meine persönliche Vision

Ich will junge Menschen dazu befähigen, einen Lebensstil der Erweckung zu führen, durch welchen sie ihren Mitmenschen zeigen, dass Gott lebendig und gut ist.

Gott hat mehr zu bieten. Es gibt viele Menschen, welche ein Leben führen, das sie nicht erfüllt. Mehr und mehr Menschen verlieren sich darin, ihre Leistung zu ihrer Identität zu machen. Dies endet für viele darin, dass Menschen und ganze Familien kaputt gehen. Ich bin überzeugt, dass Gott jedem Menschen ein erfülltes Leben schenken will und schenken kann. Gott WILL mehr bieten.

Der Plan
Eine Vision ist wertlos, solange sie nicht umgesetzt wird. Folgende Möglichkeiten habe ich, um einen Unterschied zu machen:

  • Mein Leben: Durch meinen Lebensstil andere inspirieren, Gott mehr nachzufolgen.
  • Freundschaften: Meine Begeisterung an Freunde weitergeben.
  • Jüngerschaften: Jungen Leuten und Freunden in einer 1-zu-1 Beziehung weitergeben, was ich mit Gott erleben darf.
  • Lehren: Nach Möglichkeit in Gruppen die Einfachheit des Glaubens weitergeben und das Gelernte direkt anwenden.

Bist du mit dabei?
Ich freue mich sehr über Gebetsunterstützung für diese Vision, da sie doch nicht ganz ohne weiteres umzusetzen ist.

Falls dich mich unterstützen willst, dann schick mir doch eine Nachricht über das Kontaktformular oder sprich mich persönlich an, damit ich dir meine Gebetsanliegen zuschicken kann.

Mein neuer Blog

Wie in meinem Blog von Amerika erwähnt, möchte ich hier einen Blog eröffnen, auf dem mir alle in meinem Leben folgen können. Mein Plan ist es, alle zwei Wochen etwas zu veröffentlichen. Also los gehts…

Vor zwei Wochen habe ich mein Theologiestudium bei ISTL begonnen. Bis jetzt hatten wir eine Einführung in die Theologie (Übersicht darüber, was es ungefähr beinhaltet) und Unterricht zum Thema Mentoring. Nächst Woche geht es weiter mit dem Thema Leiterschaft. Ich geniesse die Zeit in der Schule extrem, da sie aufregend, herausfordernd, und spassvoll ist.

Im Moment bin ich dabei, mich mit einem Buch auf das Thema Leiterschaft vorzubereiten. Obwohl ich eigentlich ein Fan von Leiterschaft bin, muss ich jedoch zugeben, dass es doch nicht ganz mit meiner momentanen Lebenseinstellung vom gemütlichen Geniessen überein geht. Naja, dann much ich mich wohl einfach damit abfinden 😉

Ich hoffe, dass ich nächstes Mal ein wenig über meinen Wochenplan und die Fächer erzählen kann, welche mich hier im ersten Jahr erwarten. Bis dahin gebe ich natürlich auch gerne persönlich Auskunft zu Fragen 😉