Die Quelle der Kreativität

Es ist nun doch schon einige Zeit her, dass ich hier etwas verfasst habe. Dies liegt zum einen daran, dass ich es vergessen habe, zum anderen aber auch, dass ich sehr unmotiviert war etwas zu schreiben. Das Warum dieser Antriebslosigkeit soll das Thema dieses Eintrages sein.

In den vergangenen paar Wochen hatte ich ein ziemlich gedrängtes Programm mit Sitzungen und anderen Events. Mir war bewusst, dass diese Zeit mich ein wenig stressen wird, jedoch habe ich nicht ganz damit gerechnet, dass meine Kreativität in dieser Zeit in den Keller wandert.
Stell dir, vor du bist an einer Schulung zum Thema „Wie man am besten ein Brötchen streichen kann“ (oder ein Thema, welches du völlig uninteressant findest). An dieser Schulung sagt der Leiter plötzlich, „Macht nun Zweiergruppen und drückt das, was ihr gerade gelernt habt, in einer kreativen Form aus!“. Spätestens jetzt wirst du merken, dass Lustlosigkeit und Demotivation nicht sehr förderlich sind für deine Kreativität und im schlimmsten Fall endet die Aufgabe sogar im Frust. In etwa so habe ich mich die letzten paar Wochen gefühlt, als ich daran gedacht habe, hier einen Eintrag zu schreiben (nicht weil ich das nicht gerne mache, sondern weil ich nicht auf der Höhe meiner Motivation war).

Weiter musste ich feststellen, dass Kreativität ein Verbrauchsmaterial ist. Nach einiger Zeit ist einfach alles weg, wenn man sie nicht wieder auffüllt. Da ich aber Kreativität nicht im Tankstellenshop finden konnte, musste ich mir selbst überlegen, wie ich das wieder hinbekomme. Deshalb schreibe ich dir hier ein paar von meinen Freizeitbeschäftigungen, welche mir helfen meine Kreativität aufzufüllen. Dies dient vor allem dazu, dass du mich ein wenig besser kennen lernen kannst, aber vielleicht kurbelt es deine Kreativität auch ein wenig an:

  • Kurze Gebetszeiten
  • Lesen in Büchern, welche mich inspirieren
  • Spaziergänge in der Natur (wir haben hier neben dem Haus einen sehr schönen Feldweg, welchen ich immer wieder gerne dafür benutze)
  • Tiefgehende Gespräche führen
  • Mich mit Freunden / mit Menschen mit den gleichen Interessen treffen
  • Im Zug schlafen
  • 5min Ferien (auf der Arbeit einfach mal zurücklehnen)
  • Der Natur zuhören (z.B. auf meinem Balkon wie jetzt gerade 😀 )
  • usw…

Ich glaube, dass mein erstes Problem der Lustlosigkeit doch sehr stark damit verknüpft war/ist, weil ich meine Kreativität nicht aufgetankt habe. Deshalb empfehle ich dir es mir gleich zu machen: Wenn du emotional ausgelaugt bist, plan dir eine wöchentliche Zeit ein, in welcher einfach ein Hobby lebst, bei welchem du auftanken kannst! (Der Fokus bei diesem Tipp soll vor allem auf dem Wort „planen“ liegen, welches das „einhalten“ dieser Zeit auch beinhaltet 😉 )

Nun denn! Ich hoffe, dass ich bald wieder ein Thema habe, welches ich ein bisschen vertiefter anschauen und dir davon erzählen kann. Bis dann wünsche ich dir eine kreative Zeit 😀