Der Schlüssel zur Kultur

Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, möchte ich Menschen dazu befähigen, in dem aufzublühen, wer sie sind. Natürlich ist das nicht ganz einfach und benötigt auch die richtige Atmosphäre / Kultur. Deshalb halte ich Augen und Ohren immer ein wenig offen, wie denn Kultur gestaltet und verändert werden kann. Und genau einen solchen Schlüssel durfte ich diese Woche entdecken.

Am Donnerstag hatten wir eine Sommerlager Bereichsleiter-Sitzung (mehr zum Sommerlager selbst unter summerlager.ch). Zu Beginn dieser Sitzung hat der Hauptleiter eher beiläufig den Satz gesagt:

Gemeinsame Eigenschaften prägen die Kultur.

Voller Freude habe ich diesen Satz notiert, im Bewusstsein, dass dieser wohl doch noch wichtig sein könnte für mich. Und seither hat er mich nicht mehr losgelassen.

Um hier ein wenig besser erklären zu können, was ich unter Kultur verstehe, habe ich kurz Wikipedia konsultiert und zu folgendem Ergebnis gelangt: Wikipedia ist mir zu kompliziert 😉 Deshalb schreibe ich hier meine eigene, kurze Definition, was ich unter Kultur in diesem Zusammenhang vorstelle.

Kultur ist eine Atmosphäre, in welcher für die Menschen, welche dieser angehören, dieselben ethischen Grundsätze als selbstverständlich gelten. Dinge, welche nicht dieser Kultur entsprechen, werden oft kritisch und mit Misstrauen behandelt, ausser die Kultur selbst schliesst eine gewisse Offenheit mit ein. Menschen, welche sich einer Kultur anschliessen, beginnen sich ganz von allein anzupassen und nach den ethischen Grundsätzen der Kultur zu leben.

Und hier liegt auch mein Interesse: eine Kultur der Offenheit, Akzeptanz und des Selbstbewusstseins fördert genau diese Eigenschaft in den Leben von Menschen, welche sich darin bewegen.

Die Frage für mich war also vor allem, wie ich denn dahin komme, eine Kultur zu haben. Diese wurde mit dem oben erwähnten, ziemlich einfachen Satz erklärt: genau diese Eigenschaften in den Leben von Menschen fördern und zwar nicht so, dass die Eigenschaften bei gewissen Ereignissen in Kraft treten, sondern, dass das Leben davon geprägt wird. Wie ich das hinkriegen werde steht aber noch offen 😉